Rezept des Monats: Pilz-Pierogi

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Der Herbst ist eine wunderschöne Jahreszeit und die perfekte Zeit, die reiche Ernte des Sommers zu verkochen. Ein ganz besonderes Schmankerl des Herbstes sind Pilze bzw. Schwammerl. Deswegen teile ich heute meine eigene Version von Pierogi. Comfort Food aus Polen, einem Land, in dem Pierogi und Pilze heiß geliebt werden.
Pierogi auf weißem Teller mit roten Tomaten und Dillsauce

Pilz-Pierogi sind ein leckeres Herbstessen. (Foto: © Yvonne Kaisinger)

Pilz-Pierogi (á la Yvonne)

Für circa 16-18 Pierogi

Pierogi-Teig

  • 300 g Mehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 30 ml Öl
  • 200 ml warmes Wasser

Pilzfüllung

  • 200 g gekochte Erdäpfel
  • 100 g Kräuterseitlinge (oder andere Pilzsorte)
  • 1/2 Zwiebel, kleingehackt (oder Lauch)
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst oder kleingehackt
  • 2 Esslöffel Öl
  • 1-2 Esslöffel Hefeflocken
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken (optional)

Dillsauce (optional)

  • 2 Esslöffel veganes Joghurt
  • 1 Teelöffel Senf
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz
  • feingehackter Dill
Kräuterseitlinge auf Holzbrett

Kräuterseitlinge eignen sich hervorragend für Pierogi. (Foto: © Yvonne Kaisinger)

Zubereitung

Die gewaschenen Erdäpfel in wenig Wasser kochen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die klein gehackte Zwiebel, Knoblauch und Chiliflocken (optional) etwas anbräunen lassen. Die klein geschnittenen und gehackten Kräuterseitlinge dazugeben. Das Ganze in der Pfanne anbraten, bis die Pilze gut durch und leicht gebräunt sind. Die gekochten Erdäpfel und die gebratenen Pilze abkühlen lassen.

Für den Teig, das Mehl, Salz, Öl und warmes Wasser in einer Schüssel gut vermischen – händisch oder mit Mixer. Bei Bedarf etwas Mehl oder Wasser dazugeben, bis der Teig weich und geschmeidig ist, aber nicht mehr an der Schüssel oder Arbeitsfläche anklebt. Den Teig abgedeckt für circa 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung, die gebratenen Pilze eventuell in einer Küchenmaschine zerkleinern (je kleiner und streichfähiger die Füllung, umso einfacher lassen sich die Pierogi füllen und kochen). Erdäpfel in einer Schüssel zerstampfen, Pilze dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Hefeflocken und etwas Öl verrühren, bis eine streichfähige Masse entsteht. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

Den Pierogi-Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis der Teig etwa 3 mm dick ist. Entweder mit einem Glas, einer Tasse oder einer runden Ausstechform den Teig ausstechen. Die Pierogi mit etwa 1 Teelöffel Füllung pro Pierogi füllen. Den runden Teig in der Mitte zusammenklappen, sodass ein Halbmond entsteht und die Enden gut zusammendrücken.

Pierogi auf einem weißen Teller mit blauem Muster, das mittig eine Winmühle zeigt

Ungekochte Pierogi, bevor sie in Salzwasser 5 Minuten gekocht werden. (Foto: © Yvonne Kaisinger)

Die gefüllten Pierogi-Taschen in einem Topf mit kochendem Salzwasser etwa fünf Minuten kochen. Die Pierogi können danach direkt verzehrt oder noch kurz in einer Pfanne mit etwas Öl abgebraten werden.

Am besten schmecken die Pierogi mit einer selbst gemachten Dill-Sauce. Dafür das vegane Joghurt, Senf, Zitronensaft, Salz und klein gehackten Dill verrühren und mit den fertigen Pierogi servieren. Smacznego!

Tipp: Die ungekochten Pierogi lassen sich super einfrieren. Dann einfach die Pierogi direkt aus dem Kühlfach in Salzwasser etwa 10 Minuten kochen lassen.

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Ein Artikel von Yvonne
veröffentlicht am 1.11.2022
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