Rezept des Monats: Tahinli Kabak Tatlisi – Süßer Tahinkürbis

Serayi entführt uns in ihrem Kochbuch „Orient trifft vegan“ in eine eigene Welt: duftende Gewürze, exotische Kräuter, bunte Hülsenfrüchte und frisches Gemüse. 80 Rezepte mit aromatischen Zutaten bringen köstliche Kreationen des Orients direkt in deine Küche und zeigen die kulinarische Vielfalt aus dem Libanon, Libyen, Somalia, Pakistan, Syrien, der Türkei, dem Iran und Ägypten. Lasst Granatapfelsirup, Paprikamark, Safran, Nanaminze, Sumach und Berberitze in eure Küchen einziehen und entdeckt neue Gaumenfreuden – es lohnt sich! Als Vorgeschmack haben wir heute ein himmlisches Dessert für euch: Süßer Tahinkürbis!

(Foto: © Serayi)

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Tahinli Kabak Tatlisi – Süßer Tahinkürbis

Wie aus deftig süß wird, können wir hier erleben. Süßer Kürbis in Kombination mit herzhaftem Tahin. Diese Kombination gleicht die Süße aus, und man schmeckt die Saftigkeit des Kürbis raus.

Ergibt 6-8 Portionen

Zutaten

  • 1 kleinen Muskat- oder Hokkaidokürbis (500 g)
  • 400 g Zucker

Zum Verfeinern

  • 4–5 EL Tahin
  • Walnüsse
  • Pistazien (optional)

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Den Kürbis gut abputzen, die Schale bleibt dran. Die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Kürbisstücke auf ein Backblech geben und den Zucker gleichmäßig darüberstreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen lassen. Der Zucker schmilzt und die Kürbisstücke karamellisieren.
  4. Zwischendurch, nach etwa 20 Minuten, einmal alle Stücke mit einer Gabel umdrehen.
  5. Nach 30 Minuten mit einer Gabel die Stichprobe machen: Ist der Kürbis weich, kann er angerichtet werden.
  6. Tahin über den Kürbis geben und mit Nüssen dekorieren.

Tipp: Die Kürbiskerne nicht wegwerfen! Sind sie von den Kürbisfasern befreit und gesäubert, kann man sie rösten und ebenfalls als Topping verwenden.

Mehr von Serayi:

Orient trifft vegan

Serayi
GrünerSinn Verlag 20201
204 Seiten
€ 24,95
ISBN 978-3-946625-40-7

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Ein Artikel von Luise
veröffentlicht am 7.09.2021

2 Kommentare

  • Hilde sagt:

    Ein super Rezept! Ich finde das total klasse, wenn man vegan, nachhaltig UND einfach kochen kann, denn ich bin leider weiß Gott nicht die beste Köchin auf dieser weiten Welt :D
    Als kleiner Tipp noch, wer (bspw. aufgrund von Fructoseintoleranz) auf den raffinierten, fabrik-hergestellten Zucker verzichten möchte: Man kann super Traubenzucker oder Glucosesirup statt des Zuckers verwenden. Schmeckt genauso, ist aber leichter verträglich :)

    • Barbara sagt:

      Es freut uns, dass das Rezept Anklang findet. Danke Hilde für den Tipp bei Fructoseintoleranz.

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